technik-scouts.de Mitmachen Guide für Lehrkräfte
GUIDE FÜR LEHRKRÄFTE
Wir freuen uns, dass du Technik-Scouts an deiner Schule umsetzen möchtest.
Mit Technik-Scouts kannst du ein ganzes Schuljahr lang an berufsorientierenden Veranstaltungen und Challenges im Rahmen des Wettbewerbs teilnehmen. Am Ende reichst du die Ergebnisse deiner Schüler ein und mit etwas Glück gewinnt ihr einen der großen Preise.
Entdecke hier wichtige Infos und Tipps zur Umsetzung von Technik-Scouts!
NOCH NICHT ANGEMELDET?
Bei Technik-Scouts können Schüler und Schülerinnen ab der 7. Jahrgangsstufe aller allgemeinbildenden Schulen aus Bayern mitmachen. Eine Anmeldung zu Technik-Scouts erfolgt über eine Lehrkraft, welche die Teilnehmenden im weiteren Wettbewerbsverlauf unterstützt. Mit einem Klick kannst du hier deine Klasse anmelden und an allen Technik-Scouts Veranstaltungen teilnehmen.
Anmeldung zum WettbewerbEin gutes Team – Technik-Scouts und der LehrplanPLUS
Die berufliche Orientierung ist als fächerübergreifendes Bildungs- und Erziehungsziel im bayerischen LehrplanPLUS fest verankert. Die Schüler sollen fähig sein, vor dem Hintergrund ihrer eigenen Stärken, Schwächen und Interessen, einen geeigneten Beruf zu finden und erfolgreich an der Arbeitswelt zu partizipieren.
Diese Ziele finden sich auch bei Technik-Scouts: Im Wettbewerb geht es darum, sich in verschiedenen Challenges mit MINT-Berufsfeldern vertieft auseinanderzusetzen und berufsbezogene Kompetenzen zu trainieren. Technik-Scouts legt außerdem großen Wert auf den Austausch mit der Berufspraxis und auf die Kooperation mit außerschulischen Partnern. Die Schüler sollen ihren ausgewählten Beruf möglichst praxisnah erleben, in Exkursionen und Praktika, auf Informationsmessen oder durch Interviews mit Experten. Damit lässt sich Technik-Scouts ideal mit schulartspezifischen Leistungsanforderungen verknüpfen, etwa mit der Projektprüfung in der Mittelschule, der Projektpräsentation in der Realschule sowie dem P-Seminar und dem Aufbaumodul „Berufliche Orientierung“ in den bayerischen Gymnasien.
Unser Tipp: Nutze Unterrichtsinhalte und Projekte, die du ohnehin mit deinen Schülern durchführst, gleichzeitig für den Wettbewerb Technik-Scouts!
Muss es immer MINT sein?
Für unseren Wettbewerb wählen die Schüler einen Beruf aus, den sie in den Challenges weiter verfolgen. Idealerweise soll dieser Beruf ein anerkannter technischer Ausbildungsberuf oder Studiengang sein. Technik bedeutet aber noch viel mehr. Angesichts der digitalen und technologischen Entwicklungen finden sich mittlerweile kaum noch Berufsfelder, die ohne Technik auskommen, z. B. arbeitet auch die Landwirtin mit vielen Maschinen und der Kaufmann nutzt neue digitale Möglichkeiten für seine Buchhaltung. Im Rahmen von Technik-Scouts ist es darum möglich, auch einen nicht-klassischen MINT-Beruf für den Wettbewerb auszusuchen. Dann besteht die Aufgabe darin, den technischen und digitalen Bezug des Berufs umfassend herauszuarbeiten. Gerade für Schüler, die gegenüber technischen Berufen Vorbehalte hegen, bietet der Wettbewerb hier eine große Chance: Denn zum einen können die Teilnehmenden einen MINT-Beruf für sich entdecken, mit dem sie sich ansonsten nicht beschäftigt hätten. Zum anderen erkennen die Schüler, dass auch viele Tätigkeiten in sozialen, kaufmännischen oder medizinischen Berufsfeldern technische und digitale Aspekte beinhalten.
Technik-Scouts denken über die Zukunft nach
Wie kann Technik helfen, die Klimaerwärmung zu stoppen? Welche Berufe sorgen für sauberes Wasser? Wie kann ich mit meinem Beruf dazu beitragen, die Umwelt zu schützen? Die Auseinandersetzung mit MINT-Berufen führt unweigerlich zu Fragen der Nachhaltigkeit. Denn gerade von technischen Berufen erwartet man sich die Lösung für viele aktuelle Probleme und Herausforderungen. Technik-Scouts zielt damit auch auf eine Bildung für nachhaltige Entwicklung und auf ein zukunftsfähiges Denken und Handeln der Teilnehmenden ab. Die Schüler und Schülerinnen sollen die Vision einer wünschbaren Zukunft für sich entwickeln und sollen erkennen, dass sie auch mit ihrem Beruf dazu beitragen können, dass diese Zukunft Realität wird. Eine solche Futures Literacy wird schwerpunktmäßig in der Zukunftschallenge des Wettbewerbs gefördert, kann aber auch bei allen anderen Aufgaben thematisiert werden. In der Zukunftschallenge sollen sich die Schüler überlegen, wie ihr ausgewählter Beruf im Jahr 2050 aussehen könnte. Die Teilnehmenden sollen diese Frage möglichst frei und kreativ angehen und präsentieren, z. B. in Form eines kurzen Aufsatzes, einer gezeichneten Skizze oder einer Mindmap.
Die Lehrkraft als Support
Als Lehrkraft hast du im Rahmen des Wettbewerbs vor allem eine unterstützende Rolle. Du musst kein MINT-Experte oder Medienprofi sein! Du kümmerst dich um die notwendigen Formalitäten, wie Anmeldung, Abgabe, Einwilligungserklärungen oder das Kopieren der Arbeitsmaterialien und bist Ansprechpartner für die Teilnehmenden. Es ist sicher sinnvoll, wenn du zum Start des Wettbewerbs die verschiedenen Challenges erklärst, Tipps zur Umsetzung gibst und immer wieder den Arbeitsstand der Gruppen einholst. Die Schüler sollen jedoch die Inhalte ihres Berufs und die Lösung der Aufgaben weitgehend selbstständig erarbeiten. Darüber hinaus kannst du als Lehrkraft selbst entscheiden, ob du einzelne Challenges im Unterricht intensiver behandeln möchtest.
WIR UNTERSTÜTZEN DICH GERNE IM WETTBEWERB!
In unserer Toolbox findest du einen ausführlichen Leitfaden für Lehrkräfte und Schüler sowie viele weitere Arbeitsmaterialien. In jedem Wettbewerbsjahr bieten wir ergänzend Lehrkräftefortbildungen, Infoveranstaltungen und Schüler-Workshops an. Bei Fragen und Problemen wende dich direkt an uns, wir können dir sicher weiterhelfen.
Kontakt aufnehmenWie viel Zeit muss ich einplanen?
Der Wettbewerb erstreckt sich genau auf ein Schuljahr. Im Herbst meldest du deine Teams zum Wettbewerb an. Bis Frühjahr ist dann Zeit, nach und nach die Challenges zu bearbeiten. Je nachdem, wie umfangreich und gründlich dies erfolgt, umso mehr Zeit muss einkalkuliert werden. Einen intensiveren Aufwand vonseiten der Schüler erfordern in der Regel die Praxischallenge (etwa als Betriebserkundung oder Praktikum) und die Kreativchallenge (z. B. die Gestaltung eines Films oder einer Homepage). Wird Technik-Scouts als Projekt in der Schule durchgeführt, empfehlen wir durchschnittlich ein bis zwei Schulwochen einzuplanen. Darüber hinaus können die Schüler die Challenges auch außerschulisch umsetzen (z. B. Schnitt eines Films, Kontaktaufnahme zu einem Unternehmen, Praktikum). Übrigens: Auch wenn die Schüler nicht jede Aufgabe geschafft haben – es lohnt sich, alles einzureichen. Ab einer bearbeiteten Challenge gibt es Kompetenzzertifikate für jeden Teilnehmer!
Hier bekommst du einen Überblick über den zeitlichen Ablauf des Wettbewerbs und alle wichtigen Termine im aktuellen Wettbewerbsjahr.
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Nach der Anmeldung zum Wettbewerb erhältst du den exklusiven Zugang zu unserer Toolbox. Hier findest du Materialien, die dir bei der Lösung der Challenges helfen.
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